Die 10 wichtigsten Momente der Berliner Geschichte

10 most important moments in Berlin history

Berlin war das epische Zentrum vieler wichtiger Ereignisse der Geschichte. Von der Handelsdrehscheibe zur Hauptstadt Preußens, über die Königsherrschaft zu den Weltkriegen, über die Grenze zwischen Ost und West bis hin zum modernen Kulturzentrum. Und nach Brexit wird Berlin die größte Stadt der EU sein. Aber was prägte die deutsche Hauptstadt? Was waren die wichtigsten Momente der Berliner Geschichte? Lasst es uns herausfinden!

 

1237 Gründung Berlin

Berlin wurde 1237 gegründet. Später fusionierte es mit dem benachbarten Cölln. Wenn Sie jemals Berlin besucht haben, werden Sie die Zuneigung zu Bären bemerkt haben. Einige Volksmärchen sagen, dass Berlin seinen Namen von Albrecht der Bär hat, dem deutschen Wort für Bär. Er war der Gründer der Mark Brandenburg.

 

1647 Unter den Linden

Berlin baute seine berühmteste Straße als Verbindung vom Schloss zum Tiergarten. Die majestätische Gasse mit 6 Reihen Lindenbäumen – Unter den Linden – ist seither von großer Bedeutung.

 

1701 Preußen

Mit der (Selbst-)Krönung Friedrichs I. zum König von Preußen 1701 wurde Berlin zur Hauptstadt des mächtigen Preußen. Davor hatte die Stadt Königsberg diese Ehre. Kurz darauf ließ er für seine geliebte Frau Königin Sophia Charlotte ein berühmtes Schloss errichten, Charlottenburg. Friedrichs Nachfolger, Friedrich II., befahl den Bau des berühmten Brandenburger Tores, um die Siege der preußischen Armee zu feiern. Das Brandenburger Tor selbst ist seither ein wichtiges Symbol für Triumph und Niederlage in Berlin. Heute symbolisiert es Frieden und Einheit aller Berliner nach der Wiedervereinigung von Ost und West.

 

1871 Deutsches Reich

Nach einem schnellen Sieg über Frankreich gründete Otto von Bismarck 1871 das Deutsche Reich mit Berlin als Hauptstadt. Preußen wurde zum einflussreichsten Staat des Deutschen Reiches und Deutschland zum Zentrum der europäischen Politik. Wilhelm I. wurde Kaiser und Bismarck wurde Kanzler. Wirtschaft, Militär und Bevölkerung wuchsen deutlich.

 

1914-1918 Erster Weltkrieg

Ein kurzer und leichter Sieg war das, was die Deutschen im Sinn hatten. Aber die Invasion Belgiens scheiterte und die Franzosen waren viel stärker als erwartet in Paris. Der Krieg war nicht gut vorbereitet und kostete insgesamt 40 Millionen Menschenleben und zählt damit zu den tödlichsten Konflikten der Menschheitsgeschichte.

 

1918 Weimar Republik

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden Monarchie und Aristokratie gestürzt und die Republik Weimar in Berlin gegründet. Die umliegenden 20er Jahre galten sicherlich auch für Berlin, eine pulsierende Metropole mit bis zu 4 Millionen Einwohnern. Theater, Tanz, Partyszene und experimentelle Kinematographie; Berlin hatte alles.

 

1933 Drittes Reich

Die Nationalsozialisten übernehmen 1933 und gründen das Dritte Reich. Sie nutzten die Olympischen Spiele 1936 in Berlin für weltweite Propaganda und es wurden Pläne für ein großes deutsches Reich gemacht.

 

1940-1945 Zweiter Weltkrieg

Berlin ist ein wichtiger Ort zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg. Die Stadt erlitt viele Bombenangriffe und im April 1945 erreichten die Sowjets Berlin. Sie eroberten die Stadt Straße für Straße. Zehntausende Soldaten und Berliner wurden bei den Kämpfen und Bombenangriffen getötet. Am 30. April 1945 tötete sich Hitler in seinem Bunker in Berlin. Wenige Tage später ergab sich Deutschland den alliierten Truppen.

 

Nach dem Weltkrieg – Berlin gespalten

Nach dem Zweiten Weltkrieg, während der Potsdamer Konferenz, teilten die Alliierten Berlin und den Rest Deutschlands in vier Teile: einen französischen, einen britischen, einen amerikanischen und einen russischen Teil. Und so wurde Berlin zum Kern des Kalten Krieges. 1949 schlossen sich die französischen, britischen und amerikanischen Teile zusammen und gründeten die Bundesrepublik (BRD) in Westdeutschland mit einer kapitalistischen Regierung in Bonn. Fun fact: die Currywurst wurde in diesem Jahr geboren. Mit einer kommunistischen Regierung in Ostberlin gründeten die Sowjets die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Als immer mehr Menschen nach West-Berlin zogen, schufen die Sowjets 1961 einen Zaun, der später die Berliner Mauer sein sollte. Von nun an konnten nur noch Menschen aus West-Berlin Ost-Berlin für kurze Zeit besuchen. Check Point Charlie war ein berühmter Einstiegspunkt.

 

1989 – Wiedervereinigung

Am 9. November 1989 stand die Unzufriedenheit der Ostberliner auf seinem Höhepunkt und die große Berliner Mauer fiel. Ost und West wurden am 3. Oktober 1990 offiziell wieder vereint. Und so wurde Berlin wieder zur Hauptstadt Deutschlands.

 

Hast du Fragen oder Tipps zu den wichtigsten Momenten der Berliner Geschichte? Schreibt uns eine E-Mail oder teilt es unseren freundlichen Mitarbeitern während eures Aufenthaltes in der preiswertesten Unterkunft Berlins mit. Wir würden uns freuen, von dir zu hören und die reiche Geschichte Berlins zu erläutern.